Baggersteuerung
Maschinensteuerung für Bagger – Präzise, effizient und skalierbar arbeiten
Die Maschinensteuerung für Bagger verändert den Baustellenalltag grundlegend: Sie ermöglicht exaktes Arbeiten direkt nach Planung – ohne aufwendige Absteckungen und permanente Kontrollmessungen. Durch die Kombination aus Maschinensensorik, GNSS oder Totalstation und digitalen Geländemodellen entstehen durchgängige, digitale Bauprozesse.
Das Ergebnis sind präzisere Ausführungen, geringerer Materialverbrauch und deutlich effizientere Abläufe im Erdbau, Tiefbau und Straßenbau.
Digitale Baggersteuerung für präzise Bauprozesse
Moderne Baggersteuerungssysteme unterstützen den Maschinenführer dabei, jederzeit auf Zielhöhe und entsprechend der Planung zu arbeiten. Die Position von Löffel und Ausleger wird kontinuierlich erfasst und in Echtzeit mit dem digitalen Geländemodell abgeglichen.
Auf dem Display in der Kabine erkennt der Fahrer sofort Abweichungen und kann gezielt reagieren – ohne externe Vermessung.
Ihr Nutzen auf der Baustelle
- Arbeiten direkt nach digitalen Soll-Daten
- Reduzierung von Absteckungen und Kontrollmessungen
- Weniger Über- und Unteraushub
- Deutlich geringere Nacharbeiten
- Höhere Ausführungsqualität
Auch weniger erfahrene Maschinenführer erreichen durch die visuelle Unterstützung schnell ein konstantes und präzises Arbeitsergebnis.
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Modulare Konfiguration
Die Trimble Earthworks Maschinensteuerung für Bagger ist modular aufgebaut und wächst mit den Anforderungen Ihres Unternehmens. Vom Einstiegssystem bis zur hochintegrierten Lösung lässt sich der Funktionsumfang jederzeit erweitern.
Vorrüstungen mit Sensorik, Verkabelung und Electronic Control Module (ECM) ermöglichen eine schnelle Installation und Inbetriebnahme der Systeme.
Vorteile der modularen Struktur
- Schrittweise Erweiterung der Funktionen
- Investitionssicherheit durch Skalierbarkeit
- Schnelle Anpassung an neue Projekte
- Austausch der Positionierungstechnologie direkt auf der Baustelle
So bleibt Ihre Maschinensteuerung flexibel – unabhängig von Einsatzbereich und Projektanforderung.
Komponenten entdecken
Electronic Controller Module (ECM)
Das Electronic Controller Module gehört zur Basisausstattung bzw. Vorrüstung der Maschine und übernimmt zentral die Verarbeitung aller System- und Sensordaten. Es bildet damit die Grundlage für eine präzise und zuverlässige Maschinensteuerung.
Durch die separate Bauweise vom Maschinendisplay bleibt das System besonders flexibel und wartungsfreundlich. Die Handhabung und Einrichtung erfolgen über eine intuitive Softwareoberfläche. Integrierte Sensorik reduziert den Hardwareaufwand und vereinfacht die Installation. Zudem steht ausreichend Speicher für Projektdaten zur Verfügung, und Updates lassen sich schnell und unkompliziert durchführen.
Maschinendisplay
Das Maschinendisplay stellt die zentrale Benutzeroberfläche für die Maschinensteuerung dar und überzeugt durch eine klare, gut ablesbare Darstellung – auch bei schwierigen Lichtverhältnissen. Der großzügige Touchscreen ermöglicht eine intuitive Bedienung über moderne Multitouch Gesten, während leistungsfähige Grafikfunktionen eine präzise Visualisierung von 2D- und 3D Daten unterstützen. Auf Basis eines aktuellen Betriebssystems ist das Display flexibel erweiterbar und bietet verschiedene Konnektivitätsoptionen für eine nahtlose Integration in bestehende Arbeitsprozesse.
IMU-Sensor
Der integrierte IMU Sensor ist Teil des Grundsystems bzw. der Vorrüstung und sorgt für eine präzise Erfassung von Bewegungs-, Lage- und Positionsdaten in Echtzeit. Dank hoher Messrate liefert er kontinuierlich stabile und genaue Werte, die eine exakte Maschinenführung ermöglichen.
Seine kompakte Bauweise erlaubt eine flexible Montage unabhängig von der Einbaulage, während die robuste Ausführung auch unter anspruchsvollen Bedingungen – etwa bei starken Vibrationen, widriger Witterung oder im Dauereinsatz – zuverlässig arbeitet. Die vielseitige Einsetzbarkeit unterstützt zudem eine einfache Integration in unterschiedliche Maschinentypen.
Kommunikationsgeräte
Die Kommunikationsgeräte – bestehend aus Maschinenfunkgerät und Datenmodem – sorgen für eine stabile Verbindung zwischen Maschinensteuerung, Baustelle und externen Datenquellen. Damit bilden sie die Grundlage für einen durchgängigen und zuverlässigen Informationsfluss.
Je nach Einsatz kommen unterschiedliche Funktechnologien des Maschinenfunkgerätes zum Einsatz: Über den MHz Bereich werden GNSS Korrekturdaten von einer lokalen Basisstation übertragen. Im Tachymeterbetrieb ermöglicht der GHz Bereich die präzise Übermittlung der Positionsdaten eines Maschinenprismas.
Das integrierte Datenmodem bietet zusätzlich die Möglichkeit, GNSS Korrekturdaten über das Internet zu beziehen und verbindet die Baustelle mit Büro- und Cloudsystemen. So können Projektdaten, Änderungen und Updates jederzeit schnell ausgetauscht werden – für reibungslose und effizient abgestimmte Arbeitsabläufe.
Besonders hervorzuheben ist die Trimble ProPoint RTK Engine, die eine verbesserte Signalverfolgung ermöglicht und selbst in schwierigen Umgebungen – etwa in der Nähe von Gebäuden oder unter Baumkronen – für eine hohe Genauigkeit sorgt. Ergänzend dazu stellt die Trimble xFill Technologie sicher, dass auch bei vorübergehenden Ausfällen von Korrekturdaten weitergearbeitet werden kann, ohne dass die Produktivität beeinträchtigt wird.
Dank ihrer robusten, kompakten Bauweise sind die Empfänger optimal für den direkten Einsatz an der Maschine geeignet. Intuitive Funktionen wie Statusanzeigen, einfache Updates und flexible Schnittstellen erleichtern zudem die Bedienung und Integration. Insgesamt tragen die Trimble GNSS Empfänger dazu bei, Arbeitsabläufe zu stabilisieren, Stillstände zu minimieren und die Effizienz auf der Baustelle nachhaltig zu steigern.
Das Maschinenprisma wird am Heck des Baggers montiert und dient zur präzisen Zielverfolgung sowie exakten Positionsbestimmung im Zusammenspiel mit einer Totalstation. Diese sendet einen Messstrahl aus, der vom Prisma reflektiert wird, wodurch die Position des Baggers in Echtzeit zuverlässig ermittelt werden kann. Zusätzlich unterstützt ein ausgesendetes Infrarotsignal eine kontinuierliche und stabile Zielverfolgung.
Optionale Erweiterungen
Augmented Reality
In der Augmented-Reality-Ansicht wird das Livebild der Frontkamera mit den Designdaten überlagert. So sieht der Fahrer die 3D-Entwürfe direkt in der realen Umgebung auf dem Display.
Das Oberflächendesign erscheint als Fläche mit Rasterlinien. Dadurch lassen sich Begrenzungen, komplexe Formen, Details sowie Punkte und andere 3D-Elemente einfach aus der Kabine erkennen. Die Kombination aus Plan und Livebild sorgt für bessere Orientierung, reduziert Fehler und steigert die Produktivität.
Bagger-Automatik
Die 3D-Automatik für Bagger erleichtert die Arbeit deutlich. Bei der halbautomatischen Funktion steuert der Fahrer nur noch den Baggerstiel, während Ausleger und Schaufel automatisch bewegt werden. So lassen sich glatte, ebene oder geneigte Flächen einfach erstellen.
Die hohe Präzision reduziert Nacharbeit und spart Zeit sowie Kosten. Produktivitätssteigerungen von bis zu 40 % sind möglich.
Earthworks ist zudem das erste weltweit nachrüstbare Automatiksystem für Bagger ohne serienmäßige Maschinensteuerung.
Integrierte Baggerwaage
Trimble hat das bewährte LOADRITE Wiegesystem in die Earthworks Maschinensteuerung für Bagger integriert. Der Fahrer sieht alle Beladungsdaten zusammen mit den Steuerungsfunktionen auf einem Display und kann LKW optimal beladen.
Dank präziser Messdaten steigert das System die Produktivität auf der Baustelle und in der Gewinnung. Der Fahrer erhält genaue Informationen zum Schaufelgewicht sowie zu den Gesamtmengen pro LKW, Projekt oder Tag.
Tiltrotatoren
Trimble Earthworks unterstützt standardmäßig Tiltrotatoren aller gängigen Hersteller und ermöglicht so den flexiblen Einsatz vorhandener Anbaugeräte ohne Einschränkungen. Fahrer erkennen jederzeit die exakte Position und Ausrichtung der Schaufel – unabhängig von der Drehbewegung. Höhe und Lage der Schneide werden direkt im Geländemodell dargestellt.
Für ausgewählte Hersteller ist die Tiltrotator Steuerung zudem automatisiert (ab Version 1.7). Die Rotator Automatik erleichtert die Bedienung deutlich und ermöglicht ein schnelleres, intuitiveres Arbeiten – insbesondere bei komplexen Geländeformen, bei denen Tiltrotatoren ihre Stärken voll ausspielen.
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